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Rennen

 

Samstag, 23.05.2009 - Det trifft die Gridgirls vor dem Start des 24h-Rennens

Det ist ganz in seinem Element. Nach einer ruhigen Nacht und Mittagsschläfchen erfrischt steht der GRIP-Moderator mit der roten Jacke und einem Becher Cola in der Hand hellwach in der Boxengasse des 24-h-Rennens auf dem Nürburgring. Nichts mehr zu sehen von dem gestrigen Jetlag. Schließlich bringt eine anmutige Reihe hauteng und knapp bekleideteter Grid-Girls - hinter Det säuberlich Bein an Bein aufgereiht - den Altblechexperten zum Philosophieren: "Schnitten und Schlitten gehören zusammen. Bei beiden geht's um Hubraum."
 
Bildergalerie Det bei den Gridgirls

Bildergalerie Det bei den Gridgirls Bildergalerie Det bei den Gridgirls Bildergalerie Det bei den Gridgirls
 
Det blinzelt in die GRIP-Kamera und verkündet: "Ich bin hier schon den ganzen Tag über auf der Suche nach Sondermodellen. Und hier könnte ich sie finden." Dets forscher Gang mitsamt Mikrophon in Richtung Girls bringt eine Blonde mit Brille zum Grübeln: "Ich hoffe, er fragt uns nichts. Mir würde nämlich nichts einfallen."

Doch lassen sich die Grid-Girls, die in Kürze bei der Startaufstellung die Nummerntafeln vor den 20 Erstplatzierten Rennwagen aufpflanzen sollen, tatsächlich von Det aus der Ruhe bringen? Ganz investigativer Journalist nimmt der Oldenburger gleich eine hübsche Sommersprosse ins Kreuzverhör: "Sag' mal, welche Schulnote braucht man denn hier als Einstellungsvoraussetzung?" Sie antwortet schlagfertig: "90 - 60 - 90". Eine Antwort ganz nach dem Geschmack von Adlerauge Det: "Das sehe ich genauso."

Doch wie wird man tatsächlich Grid-Girl auf dem Nürburgring? Während zum Beispiel die blonde Eileen (26) aus Strasburg mit zahlreichen Auftritten bei der DTM oder der Automesse in Essen bereits cooler Vollprofi ist, so hat Madlen heute ihr erstes Mal. Die 27-Jährige Blondine aus Bendorf ist früher oft mit Freunden privat zum 24-h-Rennen gekommen. "Die haben mir dann gesagt, dass ich mich doch einfach mal als Grid-Girl bewerben soll." So hat sie auf der Internetseite des Rennens ihre Maße angegeben, zwei Fotos hochgeladen sowie einen Text über ihre Interessen verfasst - und wurde prompt genommen. Jetzt macht ihr der Auftritt vor den vielen Menschen "einfach nur Spaß."

Det läuft im Frage- und Antwortspiel mit den Mädels auf Hochtouren, so als ob er einen alten Ford Mustang auf Hochglanz trimmen dürfte: "Was ist euch wichtiger, Hubraum oder Drehzahl?"

Die Damen bekommen ihre Einweisung und stöckeln auf hohen Stiefeln in die Boxengasse. Tausende Fans stürmen die Start- und Zielgerade, bedrängen ihre Traumautos und die bekannten Fahrer, die teilweise ein Tänzchen auf den Dächern ihrer Porsche oder Audi wagen. Det bleibt unbeeindruckt, blickt sich um und meint: "Dieses Jahr sind weniger Leute hier, aber auf den Campingplätzen draußen ist immer noch genauso viel Trubel."

Die Grid-Girls beziehen Position, jedes vor einem der 20 erstplatzieren Autos. Det erkundigt sich nach ihrer Befindlichkeit: "Die Jungs haben niedrigen Öldruck. Wie ist euer Blutdruck?" Madlen, das Schild mit der Nummer 13 in der Hand, hat Spaß: "Die Leute freuen sich, und ich habe schon für mindestens 100 Fotos posiert. Das mache ich nächstes Jahr wieder."

Im Gegensatz zu Det hat Moderatoren-Kollege Matthias Malmedie kein Nummerngirl abbekommen. Er startet mit seinem Team (Kurt Thiim, Alex Buncombe und Holger Eckhardt) im neuen Nissan 370Z nämlich "nur" von Platz 42. Dafür aber hat auch Matthias "sehr gut geschlafen." So gegen 12 Uhr sei er ins Bett gegangen: "Ganz normal." Immer noch nicht fit ist leider Kurt Thiim. Der Däne liegt immer noch mit einer Erkältung im Bett und soll erst nach den anderen Dreien fahren, sobald es kühler wird, berichtet Holger Eckhardt.

Während also Matthias und Co. 24 Stunden im Cockpit entgegenfiebern, hofft Det noch auf viele weitere Anstöße zu kontemplativem Philosophieren.